Stolz ... ja auf was bin ich stolz?
Stolz war immer so ein komisches Wort für mich, nicht so recht auszufüllen mit Dingen, weil sie ja auch das Innere Gefühl nach außen sichtbar werden lassen. Aber wenn ich das Gefühl habe, dass meine Leistung, mein Wirken eine Zufriedenheit im Inneren widerspiegelt, ein Lächeln auf mein Gesicht zaubert, so könnte ich mich damit anfreunden ... stolz zu sein.

Das betrifft in erster Linie meine Familie, das Zusammensein mit meiner Frau, mit meinen Kindern und alles, was sie so auf die Beine stellen. Naja, natürlich nicht alles ... aber zumindest das Meiste, und irgendwie habe ich ja auch damit zu tun, weil ich Teil des großen Ganzen bin ... wie ich so mitbekomme.

Dann bin ich natürlich stolz darauf, was ich so im Stande zu leisten war und noch immer bin ... meine früheren sportlichen Erfolge, meine heutige Lust an dem was noch geblieben ist, mein Standing im Beruf und auf die Rückmeldungen meiner Schülerinnen und Schüler.

Ich bin stolz darauf, dass ich nur ganz, ganz selten das halbe Wasserglas als halb leer empfinde und sehr, sehr oft als halbvoll.
Ich bin stolz darauf, ein zufriedener Mensch zu sein. Und die Gründe hierfür sind nicht kompliziert, sie sind eigentlich ganz einfach
... aber das bleibt mein kleines stolzes Geheimnis.